das KolleKtive

Salim Ben Mammar

Charlotte Brohmeyer

Jennifer Döring

Maria Golding

Karoline Strys

 

in Kollaboration mit

Wayne Götz

Clara Marie Müller

Tim Weseloh

 

Gastperformer*innen
Kelvin Kilonzo

Hong Pak Lau
Kim Toepfer

 

 

Ko-Produzent ist die Kompanie MOUVOIR/ Stephanie Thiersch, welche die Arbeit des Kollektives durch strukturelle und organisatorische Beratung unterstützt.

 

 

Foto (c)  Dorina Köbele-Milaş
Foto (c) Dorina Köbele-Milaş

Philosophie des make a move collective

 

# alternative Betrachtung des städtischen Raums als kreative Belebung

Im Alltag folgen wir alle einer vorgegebenen Choreographie durch einen urbanen Raum, der durchzogen ist von einem Regelwerk, das uns einverleibt ist und uns sagt, wie wir uns (zu) bewegen (haben). Meist unbewusst lassen wir uns lenken von Strukturen aller Art, sei es zur eigenen Sicherheit oder zum Zweck der Funktionalität im Stadtverkehr. Dabei stellt sich in unserer Bewegung ein Automatismus ein, dessen wir uns nicht mehr bewusst sind. Der öffentliche Raum einer Stadt ist so gestaltet, dass wir den einfachsten Weg nehmen. Wir geben die Verantwortung an geebnete Wege ab, der Blick ist auf das Smartphone fixiert, die Wahrnehmung auf das Geschehen um uns herum wird zerstreut oder gänzlich ausgeblendet.

 

Aus anthropologischer Sicht ist der Mensch das einzige Lebewesen, das sich über die Jahrhunderte nicht körperlich seiner Umgebung angepasst hat, sondern stattdessen die Umgebung seinen Bedürfnissen entsprechend anpasst und umstrukturiert. Der Traceur dagegen verändert seine Umgebung nicht, er alterniert lediglich seine Sichtweise darauf. Alles bleibt materiell wie es ist, aber sinnbildlich wird etwa eine Mauer nicht mehr als Hindernis oder Grenze aufgefasst, sondern als Möglichkeit zum Übergang. Den philosophischen Grundgedanken des Parkour, der sich respektvoll den Stadtraum zu Nutze macht, erweitern wir um einen zeitgenössischen Ansatz, der den Blick des Zuschauers miteinbezieht. Die Herausforderung besteht darin den Perspektivwechsel nicht nur für den Tänzer, sondern auch für den Zuschauer oder Passanten erfahrbar zu machen, seinen Blick zu öffnen und ihn in Bewegung zu bringen.

Pressestimmen

 

"Wo sonst, wenn nicht an diesem Ort, könnte an diesem Nachmittag ein „Denkmal“ ganz aus Schuhen entstehen? Die City Runner vom Kölner make a move collective vereinen Elemente von Parkour und zeitgenössischem Tanz. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht – musikalisch begleitet von Max Riefer und seinen Studenten aus Malaysia – mit Blick auf den revitalisierten Industriekomplex eine Brücke zwischen dem gestern und morgen zu schlagen. Schuhe spielen dabei eine zentrale Rolle. Hier kommen die Besucher ins Spiel.“ - Stadt Primasens 

 

"Die City Runner des Kölner make a move collective bespielten den Platz mit ihrem Mix aus akrobatischem Parcours und modernem Tanz und bezogen die Arkaden in luftiger Höhe und den Brunnen mit ein."

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"Auch in der Fußgängerzone, auf dem Schloßplatz und später in der Rheinberger-Passage amüsierten, begeisterten die sieben Runner mit ihrem akrobatischen Programm.  Sie zeigten mit ihren Aktionen auch einen neuen Blick auf die konkrete Stadt - und irritierten auch mal Passanten."

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"[...] bevor die City Runner das Publikum mit ihren akrobatischen 'lebenden Bildern' und Aktionen über die Rheinberger-Passage zum Joseph-Krekeler-Platz lenkten." - Markus Fuhser, Pirmasenser Zeitung, 20.08.18